News & Veröffentlichungen

Juni 2022Alle

e|m|w 3|22

Wasserstoffelektrolyse in Europa im Jahr 2035

r2b und VERBUND veröffentlichen gemeinsame Analysen zur zukünftigen Rolle der Wasserstoffelektrolyse in Europa im Jahr 2035 im emw-Magazin „Wege zum Wasserstoff“ (energate)

Elektrolyseure zur Herstellung von „grünem“ Wasserstoff werden eine wichtige Rolle im Energiesystem der Zukunft einnehmen. In einem gemeinsamen Artikel mit Rudolf Zauner (VERBUND) untersuchen Lukas Strickling und Martin Lienert Fragen nach dem Standort, den gekoppelten Erneuerbaren Energien und optimaler Anlagenkonfiguration.

Grundlage ist eine umfangreiche Modellanalyse unter Berücksichtigung europäischer Regulierung, Standortbedingungen und Energiemarktdesigns. Diese zeigt: europaweit werden wirtschaftlich motiviert Elektrolyseure zugebaut, die sich in ihrer Auslegung jedoch deutlich unterscheiden.

Die Strenge der Definition von „grünem“ Wasserstoff bestimmt dabei unter anderem, wie viele zusätzliche Erneuerbare für einen effizienten Betrieb der Elektrolyse zugebaut werden müssen.

Hier finden Sie die gesamte Ausgabe e|m|w 3|22

Juni 2022Alle

VIK-Mitteilungen 2/2022 / Strickling, Wissen

Wie können Industrieunternehmen ihren Energie- und insbesondere Stromverbrauch „wirklich“ grün stellen?

Eine wichtige Frage, und das nicht nur aus ökologischen Gesichtspunkten. Denn: mit einer klug geplanten Dekarbonisierungsstrategie lassen sich auch Kosten einsparen.

Grundlegend dafür ist eine eingehende Analyse der Unternehmensstandorte und Handlungsoptionen, ganz besonders die Möglichkeiten der Eigenerzeugung. Wie ein solcher Prozess gelingen kann, zeigen Lukas Strickling und Ralf Wissen in diesem Artikel für die VIK-Mitteilungen anhand eines Beispielunternehmens (stellvertretend für viele Branchen und Unternehmen) auf.

Das Thema Dekarbonisierung liegt im Trend. Das gilt nicht nur für die Anstrengungen auf europäischer und nationaler Ebene, sondern zunehmend auch für Unternehmen in der Industrie und im Gewerbe. Dafür gibt es drei wichtige Gründe: erstens wirkt eine sich stets verschärfende Regulierung auf die Akteure ein; zweitens wächst das allgemeine gesellschaftliche Bewusstsein für Klimaschutz; und drittens birgt eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema erhebliches Potenzial für strategische und wirtschaftliche Vorteile. Denn eine zumindest teilweise Umstellung auf Erneuerbare Energien (EE) bedeutet mehr Autonomie in der Energieversorgung und eine gewisse Unabhängigkeit von Black Swans auf den Großhandelsmärkten – die Ukraine-Krise lässt grüßen.

Aus ökonomischer Sicht ist es dabei sinnvoll, sich nicht in Einzelmaßnahmen zu verzetteln, sondern Dekarbonisierung möglichst gesamthaft anzugehen und in eine integrativ gedachte Strategie einzubinden.

März 2022Alle

Märkische Allgemeine (MAZ) / Interview mit Felix Müsgens

„Mit einem Lieferstopp für Öl würde man grundsätzlich zurechtkommen"

Felix Müsgens spricht im Interview mit der MAZ über die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl, die Zukunft der Braunkohle und die Möglichkeiten des Energiesparens.

Mit Blick auf die Ausweitung der Sanktionen gegen Russland sollte der Westen den Fokus auf das Thema Öl richten, da „die russischen Einnahmen aus dem Öl-Export dreimal so hoch sind wie die aus dem Gas-Export.“ erklärt Professor Müsgens, Gründungsgesellschafter und Partner bei r2b energy consulting. Deutschland würde einen Lieferstopp von russischem Öl leichter verkraften als einen Gas-Lieferstopp.

Eine Langfassung des Interviews ist online verfügbar.

März 2022Alle

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Folgen des Ukraine-Kriegs: Doch mehr Zeit für die Kohle?

Die kurzfristigen Herausforderungen Deutschlands zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit durch die hohe Abhängigkeit von russischem Erdgas.

Über dieses Thema spricht Felix Müsgens, Gründungsgesellschafter und Partner bei r2b energy consulting, im rbb in der Sendung „Brandenburg aktuell“.

Zudem gibt er in seinem Beitrag einen Überblick über drei mögliche Alternativen: den Ersatz von russischem Erdgas aus anderen Quellen, dem zu diskutierenden Einsatz alternativer Energieträger insbesondere vor dem Hintergrund des Kohleausstiegs und beschleunigten Ausbaus erneuerbarer Energien sowie der Verbrauchsreduktion.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

Januar 2022Gutachten & Studien

r2b

ENERGIEKONZEPT IRMD

Strukturwandel-Studie im Auftrag der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland abgeschlossen

Die im Rahmen des Strukturwandelprojektes „Innovationsregion Mitteldeutschland“ von der Leipziger Institut für Energie GmbH, der r2b energy consulting GmbH und der Deutsches Biomasse Forschungszentrum gGmbH durchgeführte Studie soll die Basis für ein energetisches Zukunftsbild der Region bis 2040 bilden.

Hauptgrund für den Strukturwandel ist der geplante energetische Ausstieg aus der Kohle und die damit wegfallende Strom- und Wärmeerzeugung aus Braunkohlekraftwerken. Es handelt sich dabei um erhebliche Energiemengen, welche – zumindest zum Teil – durch andere Energieträger substituiert werden müssen. Mit dem politischen Bekenntnis zu Klimaschutz und Energiewende sollte dies vorwiegend auf Basis erneuerbarer Energien erfolgen.

Ergebnis der Studie ist, dass das Mitteldeutsche Revier auch nach dem Kohleausstieg eine wirtschaftlich starke Energieregion bleibt, vorausgesetzt es erfolgt ein konsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien im Strom- und Wärmesektor. „Unser Energiekonzept zeigt, dass das Mitteldeutsche Revier sich auch nach dem Kohleausstieg als Energieregion und Nettostromexporteur behaupten kann. Dies gilt auch für das Szenario eines Endes der Braunkohleverstromung vor dem Jahr 2038“, erklärt Johannes Gansler, Handlungsfeldmanager Energie bei der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. „Dazu müssen allerdings eine Reihe wichtiger Weichenstellungen vorgenommen werden, die in der Studie in Form von Handlungsempfehlungen aufgeführt werden, etwa die Beseitigung der Flächenrestriktionen beim Ausbau der Windenergie, die verstärkte Nutzung von Photovoltaikanlagen auf Agrarflächen und der Ausbau der Fernwärmeversorgung auf Basis Grüner Gase“, so Johannes Gansler weiter.

r2b hat im Rahmen dieses Projekts die Bestands- und Potenzialanalysen zum (fossilen) Kraftwerkspark in der IRMD durchgeführt und die Potenziale der Photovoltaik-Nutzung auf Dachanlagen ermittelt. Darüber hinaus haben wir federführend die Analysen zur Nutzung von Stromspeichern, die Optionen zur Sektorenkopplung sowie die Erstellung der zwei Zukunftsszenarien bis zum Jahr 2040 vorgenommen. Für die Analysen sind insbesondere unsere europäische Kraftwerks- und Wasserstoffdatenbank sowie Ergebnisse unseres europäischen Strommarktmodells zum Einsatz gekommen.

Die offizielle Pressemitteilung der Innovationsregion Mitteldeutschland sowie die Studie in Kurz- und Langfassung finden Sie hier.

November 2021Gutachten & Studien

r2b

Kohleausstieg bis 2030 - Analysen zur Versorgungssicherheit am Strommarkt

im Auftrag des Umweltbundesamtes

Im Rahmen des Projektes "Klimaschutz im europäischen Binnenmarkt" erarbeitet r2b derzeit eine Analyse zur Versorgungssicherheit bei einem vorgezogenen Kohleausstieg bis 2030.

November 2021Alle

Erste Veröffentlichung des r2b Future Electricity Index

Energieversorger sehen deutlichen Anstieg bei Strombeschaffungskosten für Haushalte – Endkunden noch nicht betroffen

Der r2b Future Electricity Index ermittelt an jedem Handelstag die Strombeschaffungskosten der Haushalte für das jeweilige Folgejahr auf Basis der durchschnittlichen Futures Preise an der Strombörse.

Nach aktueller Prognose des r2b Future Electricity Index können Stromversorger mit rund 1,8 ct/kWh höheren Einkaufskosten rechnen – dies entspricht einem Anstieg von 37 Prozent im Vorjahresvergleich. In der Vergangenheit wurden steigende Kosten typischerweise sehr schnell an die Endkunden weitergereicht. Aber: die deutliche Absenkung der EEG-Umlage um 2,8 ct/kWh im nächsten Jahr kompensiert diesen Effekt und sorgt dafür, dass Haushaltskunden für das Jahr 2022 noch von den Tumulten an den Strommärkten verschont bleiben.

Lesen Sie mehr über den r2b Future Electricity Index hier.

Oktober 2021Zeitschriften & Fachartikel

Felix Müsgens

Solar and wind power generation forecasts using elastic net in time-varying forecast combinations

Felix Müsgens, Partner bei r2b energy consulting, hat einen Artikel in der renommierten Fachzeitschrift „Applied Energy“ veröffentlicht.

Der Artikel zu dem Thema „Solar and wind power generation forecasts using elastic net in time-varying forecast combinations” stellt eine Methode für kurzfristige Einspeiseprognosen für Photovoltaik und Wind in 15-Minuten-Auflösung mit geringen Prognosefehlern vor, welche weltweit eingesetzt werden kann.

Die zentralen Ergebnisse des Artikels sind:

  • Die angewandte Methodik (dynamisches elastisches Netz) in Kombination mit fortgeschrittenen, professionellen Prognosen führt zu geringen Fehlern (umfangreicher Vergleich mit der Literatur)
  • Die dynamische Datenvorverarbeitung ist ein wichtiger Schritt, der mehr Aufmerksamkeit (und Transparenz) verdient
  • Die Qualität der Vorhersagen hat sich im Laufe der Zeit stark verbessert
  • Neue Forschung sollte andere Regionen und Systeme analysieren

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Oktober 2021Alle

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Steigende Gaspreise

Felix Müsgens, Gründungsgesellschafter und Partner bei r2b energy consulting, spricht im rbb in der Sendung „Brandenburg aktuell“ über die zentralen Treiber der aktuell steigenden Gaspreise.

Zudem gibt er in seinem Beitrag einen Ausblick auf deren langfristige Entwicklung auf dem Großhandelsmarkt.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

Oktober 2021Alle

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Stromausfälle durch das Sturmtief „Ignatz“

Felix Müsgens, Gründungsgesellschafter und Partner bei r2b energy consulting, spricht im rbb in der Sendung „Brandenburg aktuell“.

In seinem Beitrag geht er auf das Thema Versorgungssicherheit in Brandenburg nach den Stromausfällen durch das Sturmtief „Ignatz“ ein und gibt einen kleinen Überblick zum allgemeinen Trade-off zwischen Kosten bzw. Umweltschutz auf der einen und der Ausfallwahrscheinlichkeit der Stromversorgung auf der anderen Seite.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.