Im Rahmen jährlich wiederkehrender Projekte für die Verbund AG haben wir beginnend im Jahr 2020 die Preisbildung und zukünftige Preisentwicklung an den Regelreservemärkten umfassend analysiert. Zentrale Bestandteile waren qualitative Untersuchungen der maßgeblichen Wirkungsmechanismen (Push-/Pull-Faktoren) sowie der strukturellen Treiber für Regelenergiepreise in Deutschland und Österreich. Dabei wurden sowohl die Entwicklung von Bedarf und Angebot als auch die Auswirkungen von Markt- und Produktdesign berücksichtigt – einschließlich nationaler Reformen sowie europäischer Vorgaben aus dem Clean-Energy Package. Ergänzend führten wir empirische Auswertungen historischer Marktkennzahlen durch, um Trends, Muster und preistreibende bzw. preisdämpfende Effekte abzuleiten.
Auf dieser Basis erstellten wir detaillierte jährliche Preisprognosen für Großhandelspreise, Regelenergie und Regelleistung für Deutschland und Österreich. Diese Prognosen wurden mit einer spezialisierten Konfiguration unseres europäischen Strommarktmodells durchgeführt und im Rahmen verschiedener Studien – einschließlich Sensitivitätsanalysen – fortlaufend weiterentwickelt. Es handelt sich dabei um eine vollständig geschlossene Optimierung. In späteren Projektphasen wurden die Prognosen zusätzlich um weitere Produkte wie Herkunftsnachweise und verschiedene Wasserstoffqualitäten erweitert.
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Verbund AG
abgeschlossen
Projektleitung
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Lukas Strickling
Manager Quantitative Analyse
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