Wissenschaftliche Begleitung bei der Neukonzipierung einer Risikovorsorgereserve

Ziel des Projekts ist die wissenschaftlich-analytische Unterstützung bei der Entwicklung einer sogenannten Risikovorsorgereserve zur Stärkung der Versorgungssicherheit im Stromsektor. Hintergrund ist die EU-Risikovorsorgeverordnung (2019/941), die Mitgliedstaaten verpflichtet, nationale Krisenszenarien zu analysieren und entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu definieren. Die Energiekrise 2022 – ausgelöst durch den Ukrainekrieg, Gasausfälle, Ausfälle französischer AKW und Klimafolgen wie Dürre – hat die Notwendigkeit solcher Maßnahmen unterstrichen.

Das Projekt untersucht, wie die bestehende Kapazitätsreserve in Deutschland weiterentwickelt werden kann, um systematisch auf Krisensituationen reagieren zu können. Dabei werden in fünf Arbeitspaketen Krisenszenarien identifiziert, geeignete Indikatoren und Anforderungen für eine solche Reserve entwickelt, Wechselwirkungen mit weiteren Krisenmaßnahmen analysiert und Szenarien mit Hilfe von Strommarktmodellen bewertet. Zudem wird die rechtliche Integration im nationalen und europäischen Kontext begleitet. Ziel ist es, ein anpassungsfähiges und wirksames Instrument zur Krisenprävention und -bewältigung im Energiesystem zu schaffen.

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Auftraggeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)

Projektstatus

laufend

Projektpartner
  • Consentec GmbH
  • Stiftung Umweltenergierecht

Projektleitung

Für Fragen rund um das Projekt, weiterführende Informationen oder Ihre konkrete Projektanfrage steht Ihnen Herr Diels gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.